Rheumatoide Arthritis

 

 
Rheumatoide Arthritis des Handgelenks

Die Entstehung der rheumatoiden Arthritis, der häufigsten rheumatoiden Gelenkerkrankung, ist nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass die Ursache autoimmun ist. Dabei greifen Zellen des Immunsystems körpereigene Substanzen, wie zum Beispiel den Gelenkknorpel, an. Meist verläuft die Krankheit schubweise.

Symptome

Die typischen Symptome sind nächtliche und morgendliche Schmerzen sowie Morgensteifigkeit der Fingergelenke, die über einen Zeitraum von mehreren Stunden anhalten kann. Neben den Gelenken entzünden sich die Sehnenscheiden und schwellen an. Im Endstadium werden die gelenksnahen Knochen angegriffen und Gelenkverformungen können die Folge sein.

Therapieausblick

Mit dem kombinierten Einsatz verschiedener und neuentwickelter Basismedikamente gelingt es bei immer mehr Patienten, das Fortschreiten des Krankheitsprozesses aufzuhalten und die Lebensqualität zu verbessern.

Um die Beweglichkeit und Kraft der Gelenke zu erhalten, wird häufig eine sogenannte physikalische Therapie, also gymnastische Übungen, Kältetherapie etc., durchgeführt. Orthesen können zur Entlastung und Entzündungslinderung beitragen. Im Endstadium steht ein chirurgischer Eingriff zur Option.
 



Volare Handorthese mit Polstereinlage.