Schlaganfall

 


SCHLAGANFALL
Neue Wege in der funktionellen Therapie bei Schlaganfall.


 

Besser in Bewegung.

Ein Schlaganfall kommt meist plötzlich und unerwartet. Innerhalb kürzester Zeit ändern sich für den Betroffenen die persönlichen Lebensumstände. Lebensziele müssen neu gefasst werden.

Aus Sicht der auftretenden motorischen Symptomatik äußert sich der Schlaganfall häufig als Halbseitenlähmung des Körpers (Hemiparese/ Hemiplegie). Der Mensch selbst ist ganzheitlich betroffen, und dies hat Auswirkungen auf sein persönliches Umfeld, wie z.B. die Familie oder die engsten Angehörigen.

In Deutschland erkranken jährlich circa 250.000 Menschen an einem Schlaganfall. Bei etwa der Hälfte verbleiben auch nach einem Jahr Behinderungen, die dann meist dauerhaft sind. Derzeit sind circa eine Million Menschen von Folgen eines Schlaganfalls betroffen. Durch die gesellschaftliche Altersentwicklung werden Schlaganfallerkrankungen in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Betroffen sind vermehrt auch jüngere Menschen.

Nach dem Konzept Dynamik statt Schienenstarre zeigen wir Ihnen moderne funktionelle Hilfsmittel für die obere und untere Extremität, die helfen können, die Lebensqualität nach dem Schlaganfall wieder zu verbessern.

 

Dynamik statt Schienenstarre.

Unabhängig von der Schwere der Symptome eines Schlag anfalls ist ein früher Therapiebeginn eine wichtige Voraussetzung für einen bestmöglichen Wiedergewinn verloren gegangener Funktionen.

Die Versorgung mit funktionellen Hilfsmitteln ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Für die motorische Rehabilitation gilt grundsätzlich, dass sich schmerzhafte Strukturen und Bewegungen schlecht trainieren lassen. Daher ist es wichtig, die Gelenke so lange zu schützen und funkti onell zu unterstützen, bis die Muskulatur diese Funktionen wieder eigenständig übernehmen kann.

Nach dem Leitsatz Dynamik statt Schienenstarre werden unsere Orthesen im weiteren Rehabilitationsprozess zur Unterstützung der noch schwachen Muskulatur eingesetzt. Sie sollten individuell an den Rehabilitationsprozess angepasst werden – das heißt: so wenig Unterstützung wie möglich, aber stets so viel wie nötig.

 

Funktionelle Lösungen für die obere und untere Extremität:

Lähmungen der oberen Extremität (Schulter, Arm und Hand) sind häufige Folgen des Schlaganfalls. Sie können zu massiven Beeinträchtigungen im täglichen Leben und zu einer dauerhaften Behinderung führen. Eine erfolgreiche Behandlung von schweren Lähmungen erfordert eine sehr intensive Therapie. Häufig müssen alle Bewegungen neu erlernt werden. Dynamische Orthesen ermöglichen therapeutische und alltagsrelevante Bewegungen. Sie fördern den Gebrauch von Arm und Hand. Zusätzlich können schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Schwellungen reduziert werden.

 
Funktionsorthese zur Sicherung des Schultergelenks bei schlaffen Lähmungen.
Innovatives Handlagerungs- und Mobilisationssystem.
Immobilisationsorthese bei CIMT-Therapie.
Handgelenkorthese mit Fingerauflage.
 

Effektive "Schrittmacher" für die untere Extremität:

Eines der häufigsten motorischen Defizite nach Schlag anfall ist die (schlaffe oder spastische) Fußheberschwäche. Meist handelt es sich nicht um eine reine Schwäche der Fußhebermuskulatur, sondern um eine Lähmungs erscheinung mit individuell sehr unterschiedlichen Ausprägungsgraden. Wir bietet Ihnen ein differenziertes Produktportfolio, um die unterschiedlichen Schweregrade der Lähmungen versorgen und die Stabilitätsanforderungen an die Fußhebung optimal erfüllen zu können.

 
 
Dynamische Fußheberorthese mit innovativem Magnetverschluss.
Fußheberorthese mit Einhandverschlus.
Textile Fußheberorthese zur dynamischen Kompensation schlaffer Lähmungen.
Textile Fußheberorthese. Bei allen Schnürschuhen einsetzbar.